| Deponien Das aktuelle Abfallrecht erlaubt nur noch die Ablagerung von mineralischen bzw. durch Vorbehandlung mineralisierter Abfälle auf Deponien. Die bis vor kurzem übliche “Mülldeponie“ gibt es seit Juli 2005 nicht mehr. Die Mehrzahl der bestehenden Hausmüll- und Reststoffdeponien weist aber einen großen Anteil an organischen Abfällen auf, die das Bauwerk Deponie sowie die umgebenden Medien auf Jahrzehnte hin beeinflussen. Hier ist die Gefährdung der Umweltmedien festzustellen und ggf. Vorschläge für wirksame und finanzierbare Sicherungsmaßnahmen zu erarbeiten. In der Folge der Ersterkundung wird in der Regel ein Überwachungsprogramm hinsichtlich der Gefährdungspfade Boden, Grund- und Sickerwasser sowie Deponiegas erarbeitet, um bei Richtwertüberschreitungen Gegenmaßnahmen einleiten zu können. Bauliche Maßnahmen, z. B. Drainagen, können dazu dienen, ein Eindringen von Schicht- oder Hangwasser in den Deponiekörper zu verhindern und somit einer Verunreinigung des Grundwassers vorzubeugen. Um künftig auch aus geologischer Sicht geeignete Standorte für Abfalldeponien zu erhalten, kommt der Standortsuche eine große Bedeutung zu. Wir planen Abfalldeponien unter dem Gesichtspunkt einer umweltfreundlichen Raumordnung und bestmöglichen Akzeptanz. Dabei gilt unser besonderes Augenmerk der Ausgestaltung der Deponiebasis- und Oberflächenabdichtung, deren Beschaffenheit in enger Abstimmung mit den zuständigen Fachbehörden festgelegt wird.
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Oberflächenabdichtung einer Hausmülldeponie

Probenahme von Deponiegas